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Wieder mehr Fische aus sächsischen Aquakulturen

sabine schmidt  / pixelio.de
sabine schmidt / pixelio.de

In Sachsen fiel die Speisefischernte aus Aquakulturbetrieben nach mehreren trockenen Jahren in 2021 wieder ertragreicher aus. So betrug die erzeugte Menge insgesamt 2 235 Tonnen, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von vier Prozent (2 146 Tonnen) entspricht. Mit einem Anteil von 12,2 Prozent an der gesamten Fischproduktion Deutschlands befindet sich Sachsen nach Bayern (29,2 Prozent), Niedersachsen (15,5 Prozent) und Baden-Württemberg (14,1 Prozent) weiterhin an vierter Stelle im Bundesvergleich.

 

Drei Viertel der in Sachsen produzierten Speisefische sind Karpfen. 1 696 Tonnen dieser Fischart wurden in den sächsischen Teichwirtschaften erzeugt, womit Sachsen weiter zweitgrößter Karpfenproduzent aller Bundesländer ist. Die Karpfenproduktion entspricht damit dem Vorjahreswert. Mit einer Erzeugungsmenge von 124 Tonnen war der Graskarpfen erstmals die zweithäufigste Fischart, gefolgt von der Regenbogenforelle mit 107 Tonnen. Weitere bedeutende Fischarten waren die Schleie, der Afrikanische Raubwels und der Sibirische Stör mit jeweils über 30 Tonnen. 90 Prozent der Fische wurden in Teichen, sieben Prozent in Becken, Fließkanälen oder Forellenteichen und drei Prozent in anderen Erzeugungsverfahren (z. B. Kreislaufanlagen) produziert.

 

Die Landkreise Görlitz und Bautzen sind mit 40 Prozent bzw. 31 Prozent an der Gesamtproduktion die wichtigsten sächsischen Aquakulturregionen.

Quelle: STATISTISCHES LANDESAMT DES FREISTAATES SACHSEN