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Jeder fünfte Sachse raucht

Foto: pixabay.com
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Rauchen gefährdet die Gesundheit. Was im Alltag allzu schnell vergessen wird, soll jährlich am 31. Mai in Erinnerung gerufen werden.

 

Auch in Sachsen gibt es viele Raucherinnen und Raucher. So gab 2021 jeder fünfte Sachse oder Sächsin (21,1 Prozent) im Alter von 15 und mehr Jahren an, regelmäßig oder gelegentlich „diesem Laster zu frönen“. Dabei sind Männer häufiger betroffen (25,8 Prozent) als Frauen (16,7 Prozent). Am höchsten ist der Raucheranteil bei den 25- bis unter 35-jährigen Männern mit 39,1 Prozent. Bei den Frauen ist das Rauchen dagegen am weitesten verbreitet bei den 35- bis unter 45-Jährigen mit 26,8 Prozent. Im Alter von 65 und mehr Jahren rauchen jedoch nur 11,3 Prozent der Männer und 6,5 Prozent der Frauen).

 

Im Jahr 2020 starben in Sachsen insgesamt 12 995 Menschen an bösartigen Neubildungen. 16,1 Prozent bzw. 2 089 Personen (1 496 Männer und 593 Frauen) starben allein an Lungen-, Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Das waren 3,4 Prozent aller Sterbefälle. Damit lag der Anteil der Personen, die an diesen Krankheiten starben, deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (4,7 Prozent aller Sterbefälle). Das durchschnittliche Sterbealter der genannten Gestorbenen in Sachsen lag bei 73,0 Jahren. Fast ein Viertel war allerdings jünger als 65 Jahre. Das Durchschnittsalter aller Gestorbenen in Sachsen im Vergleich dazu betrug 80,5 Jahre.

 

Gegen das Rauchen sprechen also vor allem gesundheitliche aber auch finanzielle Aspekte. Wie die vorliegenden Zahlen zeigen, kann (wer auf den Tabakkonsum verzichtet) einiges an Geld sparen. Seit Januar 2015 haben sich Tabakwaren in Sachsen insgesamt um 34,3 Prozent verteuert. Am stärksten stieg der Preis für Tabakfeinschnitt (40,9 Prozent), gefolgt von Zigaretten (33,7 Prozent) sowie Zigarren und Zigarillos (16,5 Prozent). Die innerhalb der vergangenen zwölf Monate gestiegenen Preise für Zigaretten (3,8 Prozent), für Tabak (4,6 Prozent) und für Zigarren (3,1 Prozent) liegen jedoch deutlich unter der Teuerungsrate des Gesamtindex (April 2022: 7,2 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen