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Ostern 2022: Eierversorgung in Sachsen gesichert

Foto: pixabay.com
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In Sachsen wurden im Jahr 2021 in den 56 Legehennenbetrieben mit mindestens 3 000 Haltungsplätzen (ohne Geflügelzucht- und Vermehrungsbetriebe) rund 920,3 Millionen Eier produziert. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes rund 6,8 Millionen Stück (knapp ein Prozent) mehr als im Vorjahr.

 

Die ökologische Eiererzeugung gewann auch 2021 weiter an Bedeutung. Im Vergleich zu 2020 stieg die Produktion um 43 Prozent auf 56,1 Millionen Eier. Der Anteil ökologisch erzeugter Eier an der Gesamtzahl wuchs von vier Prozent im Vorjahr auf nun sechs Prozent.

 

Mit rund 781,4 Millionen kamen die meisten Eier (85 Prozent) jedoch erneut aus der Bodenhaltung, die somit die dominierende Haltungsform blieb. Des Weiteren wurden 82,9 Millionen (neun Prozent) in der Freilandhaltung erzeugt. Auf Betriebe mit Kleingruppenhaltung und ausgestalten Käfigen entfielen nur noch 31 000 der erzeugten Eier, was nicht einmal mehr 0,1 Prozent der Gesamtproduktion entspricht.

 

Im Jahr 2021 legte die sächsische „Durchschnittshenne“ 311 Eier. Das waren drei Eier weniger als im Vorjahr. Legehennen der Bodenhaltung kamen dabei auf circa 314 Eier pro Jahr. Im Vergleich dazu legten Hennen aus Betrieben mit ökologischer Erzeugung etwa 307 Eier pro Jahr und erhöhten damit „ihre Produktivität“ um 10 Eier pro Jahr gegenüber dem Vorjahr.

 

Deutschlandweit wurden 2021 in 2 105 Betrieben von rund 43,2 Millionen Legehennen knapp 13,0 Milliarden Eier gelegt. Dies entsprach einer Legeleistung von 302 Eiern je Henne. Der sächsische Anteil an der deutschen Erzeugung belief sich dabei auf sieben Prozent. Damit war Sachsen nach Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern viertgrößter Eierproduzent aller Bundesländer.

 

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen