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Sächsisches Gastgewerbe 2021 mit weiterem Umsatzrückgang

Foto: pixabay.com
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Mit einem Umsatzrückgang von nominal 7,3 Prozent gegenüber dem ohnehin schon schlechten Vorjahr erlebte das sächsische Gastgewerbe im zweiten Pandemiejahr einen weiteren Tiefpunkt. Preisbereinigt war es ein Minus von fast zehn Prozent. Im Vergleich zum erfolgreichen Jahr 2019 konnten real (in den Preisen von 2015) nur 60 Prozent der damaligen Umsätze erreicht werden. Am stärksten traf es im Jahr 2021 das Beherbergungsgewerbe, hier wurde nominal 12,4 und real 13,6 Prozent weniger Umsatz als im Jahr 2020 erzielt.

 

Vergleichsweise gut sind die Caterer und Anbieter sonstiger Verpflegungsdienstleistungen durch das Jahr gekommen, deren Umsätze blieben nominal etwa auf dem Vorjahresniveau, real gingen sie um 2,3 Prozent zurück.

 

Die Jahresbilanz ließ sich nur geringfügig durch den umsatzträchtigen Monat Dezember verbessern. Hier konnten sowohl das Beherbergungsgewerbe (55,5 Prozent) als auch das Gaststättengewerbe (74,4 Prozent) ihre Umsätze gegenüber dem Dezember 2020 wesentlich steigern. Allerdings werden im Dezember bei einem Vergleich mit dem letzten Monat des Jahres 2019 die Einbußen in Beherbergung (-78,1 Prozent) und Gaststättengewerbe (-65,2 Prozent) besonders deutlich. Selbst wenn sich die Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe wieder bessern, können die Betriebe nicht voll durchstarten. Sie haben 2021 durchschnittlich fast 20 Prozent ihrer Beschäftigten im Vergleich zum Stand vor der Pandemie verloren.

 

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen