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Sachsens Export 2021 mit neuem Rekordwert

Foto: Mario Heinke
Foto: Mario Heinke

Waren im Wert von 44,8 Milliarden Euro haben sächsische Firmen im Jahr 2021 exportiert, so viel wie noch in keinem Jahr zuvor. Das bedeutete eine Steigerung gegenüber dem pandemiebedingt schwächeren Vorjahr um 21 Prozent und selbst das Ergebnis des bisherigen Rekordjahres 2017 wurde um neun Prozent überboten. Im Bundesdurchschnitt stiegen die Exporte gegenüber dem Jahr 2020 um 14 Prozent. In der gewerblichen Wirtschaft Sachsens konnten Produzenten aller Warengruppen 2021 wesentlich mehr Erzeugnisse im Ausland verkaufen als im vorangegangenen Jahr. Den größten Einfluss hatten die um 27 Prozent gestiegenen Auslandsumsätze mit Erzeugnissen des Kraftfahrzeugbaus, aber auch elektrotechnische Erzeugnisse (20 Prozent) und Erzeugnisse des Maschinenbaus (14 Prozent) aus Sachsen waren im Ausland begehrt wie nie zuvor.

 

Mit 24 Prozent war der Anstieg bei den Exporten, die auf dem europäischen Kontinent blieben, im Vorjahresvergleich überdurchschnittlich. Trotz Brexit stellten die Lieferungen von Waren im Wert von 2,74 Milliarden Euro in das Vereinigte Königreich einen absoluten Spitzenwert und eine Steigerung um ein Drittel dar. 73 Prozent davon waren Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus. Einen neuen Rekordwert erreichten auch die Lieferungen in die Vereinigten Staaten in Höhe von 4,14 Milliarden Euro (Steigerung um 36 Prozent). Dabei spielten neben den Personenkraftwagen und Wohnmobilen auch Geräte zur Elektrizitätserzeugung und Verteilung eine wichtige Rolle. Weltweit wichtigster Exportpartner des Freistaates blieb China. In das asiatische Land lieferten sächsische Unternehmen Waren im Wert von 7,9 Milliarden Euro (Anstieg um 14 Prozent). Die wichtigsten Produkte waren Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus mit einem Anteil von 60 Prozent, sowie elektrotechnische Erzeugnisse (Anteil 15 Prozent).

 

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen