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Kabinettausstellung zum Zittauer Maler Bruno Lademann

Bild:  Bruno Lademann: Über den Dächern von Zittau, Aquarell, 1945, Privatbesitz / Foto: privat
Bild: Bruno Lademann: Über den Dächern von Zittau, Aquarell, 1945, Privatbesitz / Foto: privat

Vom 23.2. bis 9.6.2022 zeigen die Städtischen Museen Zittau in Zusammenarbeit mit dem Zittauer Geschichts- und Museumsverein e.V. eine Kabinettausstellung zum „Zittauer Maler und Zeichenlehrer Bruno Lademann (1877-1972)“ im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster. 

 

Der Maler und Grafiker Bruno Lademann, in Zittau geboren, besuchte von 1891 bis 1893 das Lehrerseminar in Löbau und fand, nachdem er sich sein erstes künstlerisches Rüstzeug an der Kunstgewerbeschule Dresden geholt hatte, alsbald auch Anstellungen als Pädagoge, zuerst in Reichenau (Bogatynia), später in Zittau und Chemnitz. 1920 ließ er sich dauerhaft in Zittau nieder. Gleichzeitig war das der Beginn seiner Arbeit als Zeichenlehrer an der hiesigen Höheren Mädchenschule. Erst 1945 begann er mit seiner freiberuflichen Tätigkeit als Künstler. Er überzeugte mit malerisch wirkender Druckgrafik, seine Aquarelle mit Ansichten von Zittauer Plätzen und Straßen, oft bereichert von lebhafter Figurenstaffage, sind nicht nur von dokumentarischem Wert, sie verzaubern mit ihrer Farbkultur und ihrer Lebendigkeit nicht nur die Zittauer.