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Zahl der Studienanfänger steigt auch 2020 weiter

Foto: pixabay.com
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Im Jahr 2020 begannen insgesamt 13.668 Studienanfängerinnen und Studienanfänger, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Sachsen erworben haben, ein Studium an einer deutschen Hochschule. Das waren 526 mehr als im Vorjahr. Die Studienanfängerquote bezogen auf die gleichaltrige sächsische Bevölkerung betrug 39,4 Prozent und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozentpunkte. Sie war die höchste innerhalb der letzten 10 Jahre. Die Quote bei den Studienanfängerinnen stieg sogar seit 2011 um fast 10 Prozentpunkte.

 

Wie das Statistische Landesamt in dem soeben erschienenen Statistischen Bericht mit hochschulstatistischen Kennzahlen weiter mitteilt, schlossen 2020 12.212 Absolventinnen bzw. Absolventen erfolgreich ein Erststudium an einer sächsischen Hochschule ab. Das waren 34,4 Prozent der sächsischen Bevölkerung des entsprechenden Alters. Damit ging die Absolventenquote in Sachsen im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt zurück. Im Vergleich zu den anderen Ostländern (einschließlich Berlin) wies Sachsen 2020 die höchste Absolventenquote auf. In der Rangliste aller Bundesländer stand Sachsen an fünfter Stelle und lag um 4,4 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt von 30,0 Prozent.

 

Nach wie vor entscheiden sich nicht alle Studienberechtigten für ein Hochschulstudium. Aus dem Abiturjahrgang 2010 begannen 83,2 Prozent der Studienberechtigten mit allgemeiner Hochschulreife aus Sachsen bis 2020 ein Studium in Deutschland und nur 56,1 Prozent von denen mit Fachhochschulreife. Studienberechtigte Frauen zeigen grundsätzlich eine niedrigere Studierbereitschaft als Männer.

Quelle: Statistische Landesamt Sachsen