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Immer weniger Sachsen beziehen Sozialleistungen

Foto: pixabay.com
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Am Jahresende 2020 lebten in Sachsen 292.025 Personen von staatlichen Transferleistungen zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhaltes. Das waren 6.964 Personen bzw. 2,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im Vergleich: 2015 gab es noch knapp drei Viertel so viele Leistungsempfänger, damals waren 10,3 Prozent der Bevölkerung Sachsens von Mindestsicherungsleistungen betroffen. 

 

Innerhalb von Sachsen wiesen die Landkreise mit durchschnittlich 6,0 Prozent deutlich niedrigere Mindestsicherungsquoten auf als die Kreisfreien Städte (9,6 Prozent). Eine Ausnahme bildet der Landkreis Görlitz, der mit 8,3 Prozent auch 2020 eine höhere Quote als die Kreisfreie Stadt Dresden mit 8,2 Prozent hatte.

 

Zur sozialen Mindestsicherung gehören folgende Leistungen:

 

- im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II, „Hartz IV“) Arbeitslosengeld II (179 320 erwerbsfähige Leistungsberechtigte) und Sozialgeld (56 305 nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte)

 

- im Rahmen der Sozialhilfe (SGB XII) Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (davon 18 880 erwerbsgeminderte Personen und 11 855 im Rentenalter) und Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen (4 950 Personen)

 

sowie außerdem Regelleistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz (20 715 Personen).

 

Quelle: Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen