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Sonderaufsichtsrat der Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH berät über Impfpflicht

Foto: pflegeheim-zittau.de
Foto: pflegeheim-zittau.de

 

In einem Sonderaufsichtsrat der Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH soll über die Impfpflicht für Pflegekräfte beraten werden. Bundestag und Bundesrat haben eine einrichtungsbezogene Impfpflicht beschlossen. Jeder Beschäftigte im Pflege- und Gesundheitswesen muss ab dem 15. März 2022 verpflichtend eine vollständige Corona-Impfung nachweisen. 

 

Wenn ab diesem Zeitpunkt ungeimpftes Pflegepersonal nicht mehr in Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH eingesetzt werden darf, sorgen sich einige Aufsichtsratsmitglieder um die Aufrechterhaltung der Betreuung älterer Menschen. Daher wird sich am 21. Januar 2022 der Aufsichtsrat in einer Sondersitzung unter dem Titel „Suchen nach Lösungen der Auswirkungen der Impfpflicht“ mit dem Thema beschäftigen. Die Stadt Zittau ist  Gesellschafter der  Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH, so dass sich auch der Stadtrat des Problem annehmen könnte. Jens Hentschel-Thöricht, Mitglied des Aufsichtsrates der Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH sagte dazu: „Ziel muss es sein, die gute und engagierte Betreuung älterer Menschen in unserer Zittauer Alten- und Pflegeheim GmbH aufrechtzuerhalten.“ Hentschel-Thöricht hatte als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender auch im Namen der Stadträte Walkstein und Thiele die Einberufung einer Aufsichtsratssitzung angeregt. 

 

Quelle: Pressemitteilung Jens Hentschel-Thöricht, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Stadtrat Zittau

 

Anmerkung der Redaktion: Landesweit befürchten einige Träger von Alten- und Pflegeeinrichtungen, dass es zu einer Kündigungswelle und dem Pflegenotstand kommen könnte, da der Anteil ungeimpfter Mitarbeiter in einzelnen Einrichtungen bis zu 30 Prozent betragen soll.