· 

Führung: Der Zittauer Epitaphienschatz

Foto: Städtische Museen Zittau
Foto: Städtische Museen Zittau

Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag ist in den evangelischen Kirchen in Deutschland ein Gedenktag für die Verstorbenen, diesen Tag nehmen die Städtischen Museen Zittau zum Anlass, das Totengedenken aus historischer Sicht zu beleuchten.

 

Die Führung „Hoffen, Protzen, Trauern. Der Zittauer Epitaphienschatz“ am 21.11., 15 Uhr, erzählt die Geschichte der imposanten Gedächtnistafeln: wo stammen sie ursprünglich her, wer hat sie für wen in Auftrag gegeben und wie gelangten diese in die Klosterkirche?

 

Vom 16. bis 18. Jahrhundert entstanden auch in Zittau zahlreiche Epitaphien für ansässige Familien, für Handwerker, Bürgermeister und Rektoren. Diese Gedächtnistafeln waren ursprünglich gedacht, um das Andenken für die Nachwelt zu bewahren, zeugen aber heute noch auf intime und anrührende Weise vom Glauben und Hoffen, vom Schicksal und den Nöten der Menschen der damaligen Zeit. Diese zahlreichen prächtigen Gedächtnistafeln, die aus Zittaus Kirchen erhalten blieben, geben überraschend vielfältig Auskunft zum Zittauer und Oberlausitzer Leben. Imposant und kunstvoll gestaltet sind sie teils mehrere Meter hoch.

 

Die Führung erzählt die Geschichte der Epitaphien: wo stammen sie ursprünglich her, wer hat sie für wen in Auftrag gegeben und wie gelangten diese in die Klosterkirche?

 

Quelle: Städtische Museen Zittau