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Sächsische Wirtschaft wächst im ersten Halbjahr 2021 überdurchschnittlich

Foto: Mario Heinke
Foto: Mario Heinke

 

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Sachsen erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 um 4,3 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum 2020. Ausschlaggebend für die Situation in Sachsen war vor allem das stark überdurchschnittliche Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe.

 

Durch die Corona-Pandemie kam es im ersten Lockdown ab März 2020 zu erheblichen Einbrüchen der Wirtschaft und einer Ausweitung von Kurzarbeit. Der Freistaat Sachsen konnte dieses Tief nach den aktuellen Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ hinter sich lassen und im ersten Halbjahr 2021 ein im Vergleich zum gesamtdeutschen Ergebnis deutlich höheres Wachstum erzielen (Deutschland real +2,9 Prozent). Im Mittel der fünf ostdeutschen Flächenländer stieg das BIP preisbereinigt um 2,3 Prozent. Ein Vergleich der Länderergebnisse zur realen Entwicklung des BIP im ersten Halbjahr 2021 zeigt Rückgänge in Hamburg und Sachsen-Anhalt. Alle anderen Länder verzeichneten ein Wachstum des BIP, dass am stärksten mit einem preisbereinigten Plus von 5,5 Prozent in Baden-Württemberg ausfiel.

 

In jeweiligen Preisen wuchs das BIP in Sachsen um 5,6 Prozent und damit wesentlich mehr als im gesamtdeutschen Maßstab (+4,4 Prozent).

 

Quelle: Der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“, in dem alle Statistischen Landesämter vertreten sind, veröffentlicht diese ersten Länderergebnisse, die sich auf kurzfristig verfügbare Wirtschaftsdaten für das erste Halbjahr 2021 stützen.