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Günstiges Bauland im Landkreis Görlitz

Foto: pixabay.com
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Im Landkreis Görlitz kostet ein Quadratmeter Bauland im Durchschnitt 27,45 Euro. Das geht aus einem Bericht des Statistischen Landesamtes Sachsen hervor, der die Daten für 2020 veröffentlichte. Das Bauland gehört damit zu den günstigsten in Sachsen. Der durchschnittliche  Kaufpreis für ein Grundstück betrug im Zeitraum 19.840 Euro.

 

In Sachsen wurden 2020 insgesamt 4.191 Verkäufe von Bauland erfasst. Das sind 387 Kauffälle (10 Prozent) mehr als 2019. Bei 8,5 Millionen Quadratmeter veräußerter Gesamtfläche (-5 Prozent) lag der Durchschnittspreis von 83,70 Euro je Quadratmeter um knapp ein Fünftel über dem Niveau des Vorjahres. 89 Prozent der veräußerten Fläche entfielen auf baureifes Land, 5 Prozent auf Rohbauland und 6 Prozent auf sonstiges Bauland, wozu Industrieland, Land für Verkehrszwecke und Freiflächen gehören.

 

Der Durchschnittspreis je Quadratmeter Bauland war im Vogtlandkreis mit 23 Euro am niedrigsten. In der Stadt Leipzig lag er mit 466 Euro je Quadratmeter bei mehr als dem Zwanzigfachen. Am gefragtesten war Bauland in den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig. Je 11 Prozent der Verkäufe in Sachsen (456 bzw. 454 Fälle) wurden in dieser Region getätigt. In der Stadt Dresden war der geringste Anteil an Verkäufen mit rund 4 Prozent zu registrieren.

 

Im Jahr 2020 wurden zudem 6 688 Hektar landwirtschaftliche Flächen in Sachsen veräußert. Das waren gut 1 000 Hektar bzw. 18 Prozent mehr als 2019. Die Summe der Kaufwerte betrug 89,1 Millionen Euro. Das sind fast 7 Millionen Euro (8 Prozent) mehr als 2019. Damit wurde ein durchschnittlicher Hektarpreis von 13.417 Euro erzielt, der um 8 Prozent unter dem des Vorjahres lag. Die höchsten Kaufwerte ließen sich in der Region Leipzig/Nordsachsen sowie Mittelsachsen ermitteln. Am günstigsten war landwirtschaftlicher Grundbesitz mit rund 6 800 Euro pro Hektar im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu erwerben.