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Löhne im Landkreis Görlitz weiterhin auf niedrigem Niveau

Foto: pixabay.com
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Mit einem Jahres-Bruttolohn von  28.745 € gehören die Menschen im Landkreis Görlitz weiterhin zu den am schlechtesten bezahlten Arbeitnehmern in Sachsen und verdienen über 20 Prozent weniger als der Bundesdurchschnitt. Nur im Erzgebirgskreis wird mit 28.245 Euro noch weniger verdient als im landkreis Görlitz.  

 

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verdienst in Sachsen betrug 2019 brutto 32 083 Euro und stieg im Vergleich zu 2018 um 3,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Pro-Kopf-Verdienste in allen sächsischen Kreisen, wobei die Stadt Chemnitz und der Landkreis Zwickau mit einem Plus von jeweils 4,5 Prozent die höchsten Zuwächse verbuchten. Im Gegensatz dazu verzeichneten der Erzgebirgskreis und der Landkreis Meißen mit jeweils +3,3 Prozent die geringsten Anstiege.

 

In allen sächsischen Kreisen wurden 2019 im Produzierenden Gewerbe deutlich höhere Pro-Kopf-Verdienste als in den Dienstleistungsbereichen erzielt - mit 44.569 Euro lag die Stadt Leipzig im Produzierenden Gewerbe vorn. In den Dienstleistungsbereichen befand sich die Stadt Dresden mit 34.435 Euro an der Spitze der Kreise. Innerhalb dieses Sektors waren die Verdienste im Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit in allen Kreisen am höchsten.

 

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen