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Weniger Auszubildende im Freistaat Sachsen

Foto: pixabay.com
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Im Jahr 2020 haben gut 18.100 Personen im Freistaat Sachsen einen neuen Ausbildungsvertrag in der dualen Ausbildung abgeschlossen. Das waren über 900 bzw. fast 5 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge als im Vorjahr. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den sächsischen Ausbildungsmarkt sind anhand der Ergebnisse deutlich sichtbar.

 

Einen marginalen Zuwachs an Verträgen gab es im Vergleich zum Vorjahr nur in der Hauswirtschaft (+3 Prozent) sowie in der Landwirtschaft (+1 Prozent). In allen anderen Ausbildungsbereichen sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge, so zum Beispiel um 13 Prozent im Öffentlichen Dienst, um 6 Prozent im Bereich Industrie und Handel und um gut 2 Prozent im Handwerk. Wie das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen weiter mitteilt, befanden sich im Freistaat Sachsen am 31.12.2020 fast 50 100 Auszubildende, darunter 32 Prozent Frauen, in der dualen Ausbildung. Das waren über 700 bzw. 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Somit war die Zahl der Auszubildenden im Freistaat Sachsen erstmals seit 2014 rückläufig.

 

Die Zahl der Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent bzw. 16 junge Menschen. Die häufigsten Herkunftsländer der ausländischen Auszubildenden waren die Arabische Republik Syrien (481 Auszubildende), gefolgt von Afghanistan (433), Vietnam (236) sowie Polen (98).

 

Fast 14 000 Auszubildende bestanden im Jahr 2020 ihre Abschlussprüfungen (2019: gut 13.400). Im Freistaat Sachsen gehörten 2020 zu den am häufigsten erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungsberufen der zum Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel (775), Verkäufer/Verkäuferin (628), Kaufmann/Kauffrau im Büromanagement (624) sowie zum Kraftfahrzeugmechatroniker/-mechatronikerin (615).

 

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen