78 Gewerbetreibende fordern „Ende des Berufsverbotes“

Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com

In einem offenen Brandbrief haben sich Zittauer Gastronomen, Hoteliers, Einzelhändler, Handwerker und andere Gewerbetreibende an die politisch Verantwortlichen im Land Sachsen, im Kreis Görlitz und in der Stadt Zittau gewandt, um auf ihre schwierige Lage in der Pandemie aufmerksam zu machen. 

 

„Wir befinden uns einschließlich der Schließung im Frühjahr seit November 2020 in einem permanenten Berufsverbot, ....  Wir, die Betroffenen, bangen um unsere Zukunft. Zum Überleben unserer Betriebe und unserer Familien, zu deren Erhalt und zur Weiterexistenz, haben schon viele von uns Privatvermögen und Altersversorgung eingesetzt. Viele von uns stehen ohne eigenes Verschulden vor dem Scherbenhaufen ihres Lebenswerkes. Wie soll es weitergehen? Was ist die Lösung? Arbeitslosigkeit, ALG II, Sozialhilfe? Wo sind unsere Perspektiven? Der permanente Stress führt inzwischen zu Krankheitssymptomen und einige haben sich schon mit dem Gedanken an Suizid beschäftigt. Dazu darf es nicht kommen“, heißt es in dem Brief  an Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Landrat Bernd Lange, die Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Meyer (CDU), Franziska Schubert (Grüne), Rico Gebhardt (Linke), Christian Hartmann (CDU), Dirk Panther (SPD), Jörg Urban (AfD) und Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zkm).

 

Die Verfasser berichten von Zukunftsängsten, erfolgten Kündigungen, verweisen auf vorliegende Hygiene-Konzepte zum Schutz der Gäste, Kunden und Mitarbeiter und fordern: „Schluss mit dem Berufsverbot. Lassen Sie uns unserer Arbeit wieder nachgehen. Wir wollen und müssen wieder zum Lebensgefühl unserer Mitbürger beitragen und unseren Lebensunterhalt verdienen dürfen.“

 

Neben den sechs Erstunterzeichnern haben 72 Gewerbetreibende aus Zittau und Umgebung unterschrieben.  

 

 

Wir befinden uns einschließlich der Schließung im Frühjahr seit November 2020 in einem permanenten Berufsverbot, welches von den Behörden angeordnet wurde und dessen Dauer nicht absehbar ist. Wir, die Betroffenen, bangen um unsere Zukunft. Zum Überleben unserer Betriebe und unserer Familien,zu deren Erhalt und zur Weiterexistenz,haben schon viele von uns Privatvermögen und Altersversorgung eingesetzt.