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Zauberhafter Oybin kommt nach Zittau

 

Hirschfelde/Dresden. Das Dresdner Auktionshaus Schmidt hat gestern das Aquarell „Zauberhafter Oybin“ des Zittauer Spätromantikers Karl Gustav Adolph Thomas versteigert. Der Hirschfelder Unternehmer Thomas Krusekopf erhielt einen Tipp vom Direktor der Städtischen Museen Zittau und ersteigerte das Bild. Thomas Krusekopf ist Mitglied des Zittauer Geschichts- und Museumsvereins, war von 2014 bis 2019 Stadtrat und engagiert sich seit längerer Zeit für die Zittauer Museen. Er wird das ersteigerte Bild dem Museum als kostenlose Leihgabe zur Verfügung stellen. Wie Museumsdirektor Dr. Peter Knüvener bekanntgab, soll es nach der Wiedereröffnung in der Kabinettausstellung gezeigt werden.

 

Karl Gustav Adolf Thomas, Sohn eines Tischlermeisters wurde 1834 in Zittau geboren und verstarb 1887 in Dresden. Er besuchte bis 1853 die Zittauer Gewerbeschule, studierte ab 1859 an der Dresdner Kunstakademie bei Ludwig Richter und widmete sich der Landschaftsmalerei. Im Neuen Theater in Dresden malte Thomas im Treppenhaus eine Landschaft aus Goethes „Götz von Berlichingen“, um 1873 malte er den Bilderzyklus „Amor und Psyche“, jetzt im Städtischen Museum Zittau. Im Jahre 1884 wurde Thomas zum Professor für Landschaftsmalerei an der von David Simonson gegründeten „Akademie für Zeichnen, Malen und Modellieren“ in Dresden berufen. 

 

Quelle: Städtische Museen Zittau, wikipedia