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Landrat fordert Tests vor Beginn des Präsenzunterrichts am 15. März

 

Infolge der aktuellen Häufung von Infektionen in Schulen und Kitas hat sich der Landkreis Görlitz bereits am Donnerstag mit einem Schreiben an das Kultusministerium als oberste Schulaufsichtsbehörde in Sachsen gewandt. Darin forderte Landrat Bernd Lange, die Präsenzbeschulung an den Schulen im Landkreis nur zuzulassen, wenn sämtliches Personal vorauf auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus getestet wird. Diese Voraussetzung der Präsenzbeschulung ist zwar bereits in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vorgesehen. Da jedoch Schnell- und Selbsttests noch nicht in ausreichendem Umfang vorhanden sind, soll die Präsenzschulung bereits ab 15. März 2021 auch ohne Tests erfolgen.

 

Landrat Bernd Lange dazu: „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Kinder und das Lehrerpersonal nicht erhöhten Risiken ausgesetzt werden, wenn sie jetzt wieder in die Schulen gehen. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass die Schüler in den Schulen nur mit Personen in Kontakt kommen, die vorher auf das Coronavirus negativ getestet sind. Nur weil noch nicht überall Tests vorhanden sind, kann nicht auf diese Mindestanforderung verzichtet werden. Ich erwarte daher vom Freistaat Sachsen die schnellstmögliche für Mittwoch zugesicherte Belieferung der Schulen mit Schnelltests. Hierzu biete ich auch an, dass die beim Landkreis vorhandenen Tests vorab zur Verfügung gestellt werden können."

 

Quelle: Landratsamt Görlitz