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Stars der Klassikszene kommen in die Oberlausitz

Das Thüringer Bachcollegium eröffnet das Festival, Foto: Jan Kobel
Das Thüringer Bachcollegium eröffnet das Festival, Foto: Jan Kobel

 

Das  Kammermusikfest Oberlausitz, wird nach seiner erfolgreichen Premiere im Jahr 2020 vom 10. bis 17. September 2021 eine zweite Auflage erleben. In sieben Konzerten treten 30 internationale Klassikstars  in sechs Schlössern und Kirchen auf. „Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, den Landkreis Görlitz mit zwei besonders strahlkräftigen Schlössern – Königshain und Berthelsdorf – in das Festival einzubinden. Auf diese Weise bespielen wir nun den gesamten Kulturraum  Oberlausitz-Niederschlesien“, erklärt Festivalintendant Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld.

 

Das Eröffnungskonzert am  Freitag,  den  10.  September  2021  wird  das  renommierte Kammerorchester Thüringer  Bach  Collegium  gemeinsam  mit  dem Konzertmeister  des Hessischen Rundfunkorchesters, dem rumänischen Geiger Florin Iliescu sowie dem Leipziger Nikolaikantor Lucas Pohle (Orgel) in der Ev.-luth. Kirche Baruth gestalten. 

 

Am Samstag, den 11. September werden Streichquartette der Staatskapelle Weimar und des Sorbischen  National-Ensembles  Delikatessen  klassischer  und  sorbischer  Kammermusikliteratur auf Schloss Milkel darbieten. 

 

Das international bekannte Klavier-Duo „ariadita“ mit der schweizerischen Pianistin Ariane Haering  und  der  kosovarisch-österreichischen  Pianistin Ardita  Statovci  wird  am 12. September in der Kulturscheune des Zinzendorf-Schlosses Berthelsdorf an zwei Bechstein-Flügeln auftreten.

 

Für Montag, den 13. September sind Vormittags zwei Führungen durch die berühmte Klavier- und Flügelmanufaktur C. Bechstein in Seifhennersdorf geplant. 

 

Ein  vokales  Highlight  wird  das  Konzert  des  Abiturjahrgangs  des Dresdner  Kreuzchores „twentytwo-ensemble“ am Montag, den 13. September Abends in der Musikakademie Schloss Kuppritz. Deren Eigentümer Sebastian Flämig war einst selbst Kruzianer.

 

Am Dienstag, den 14. September wird  das Barockschloss Königshain Schauplatz einer hochkarätig besetzten, kulturpolitischen Podiumsdiskussion zur Frage „Quo vadis Kultur in der Oberlausitz?“.

 

Das Preisträgerkonzert am Mittwoch, den 15. September richtet sich insbesondere an interessierte, junge Nachwuchsmusiker: Sächsische Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ werden gemeinsam mit den Preisträgerinnen des renommierten Carl Bechstein  Klavierwettbewerbs, Adele-Marie  Schäfer  und  Wilhelmine  Freytag,  im Barockschloss Oberlichtenau zu erleben sein.

 

Am Donnerstag, den 16. September findet im Schloss Gröditz ein Sonderkonzert als Beitrag zum deutsch-jüdischen Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in der Oberlausitz“ statt, in dessen Rahmen es ein Gespräch mit Musikern von Krzyzwa-Music und ein anschließendes Kammerkonzert  u.  a.  mit  dem  Klavierquintett  des  aus  Polen  stammenden,  jüdischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg geben wird.

 

Zum krönenden Festivalabschluss wird am Freitag, den 17. September der international gefeierte Bratschist Nils Mönkemeyer mit dem Kammerorchester l’arte del mondo in der Ev.-luth. Kirche Baruth auftreten.

 

Die Konzerttickets kosten 15 €. „Wenn Corona uns nicht einschränkt, werden wir rund 900 Tickets für die 7 Konzerte anbieten können. Der Ticketverkauf wird wahrscheinlich Anfang März starten, wenn absehbar ist, wie sich die Pandemie entwickelt“, kündigt Lippe-Weißenfeld an.

 

www.kammermusikfest-oberlausitz.de

Quelle: Pressemitteilung der Festivalleitung vom 8.1.2021